Hans Gralke
Kunst | Film | Musik
Meine Passion
Ich begrüße Sie auf meiner persönlichen Homepage.
Mein Name ist Hans Gralke, und Kunst begleitet mich seit meiner Jugend als zentraler Bestandteil meines Lebens. Ausgangspunkt meiner künstlerischen Arbeit war die Musik — zunächst als Musiker und Komponist, später zunehmend im Zusammenspiel mit Bild, Raum und filmischer Erzählung.
Heute arbeite ich vor allem an der Schnittstelle von Musik, Film und audiovisuellen Kunstformen. Besonders interessieren mich Arbeiten, in denen Klang und Bild nicht nur nebeneinanderstehen, sondern im Raum miteinander in Beziehung treten und neue Wahrnehmungs- und Erfahrungsräume eröffnen.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf experimentellen audiovisuellen Formaten sowie Bild-Klang-Installationen, die Atmosphäre schaffen, Fragen stellen und einen gesellschaftlichen oder emotionalen Diskurs anstoßen können. Dabei interessiert mich weniger die eindeutige Antwort als vielmehr die Möglichkeit, über Kunst Begegnung, Reflexion und neue Perspektiven zu ermöglichen.
Film, Musik und visuelle Kunst verstehe ich für mich als miteinander verbundene Ausdrucksformen — als offene Räume für Erinnerung, Wahrnehmung und gemeinsames Erleben.
Meine Geschichte – kurz erzählt
Ich arbeite als Künstler, Komponist und Produzent an der Schnittstelle von Musik, Film und interdisziplinären Kunstformen. Mich interessiert besonders, wie sich Klang, Bild und dokumentarische Realität miteinander verbinden lassen — emotional, experimentell und erzählerisch.
Meine künstlerische Laufbahn begann in der Musik. Nach meinem Studium der Musical Studies an der Hogeschool voor de Kunsten Arnhem in den Niederlanden arbeitete ich als Bassist, Komponist und Produzent in unterschiedlichsten musikalischen Kontexten — von Indie-Rock und Jazz bis hin zu Popproduktionen, Hörspielmusik sowie Musik für Film und audiovisuelle Formate.
Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus eine zunehmend interdisziplinäre Arbeitsweise. Heute bewege ich mich zwischen Filmmusik, dokumentarischem Kino, experimentellen Formaten und künstlerischer Projektentwicklung. Besonders wichtig ist mir dabei die Suche nach neuen Ausdrucksformen zwischen Musik, Bildsprache und narrativer Tiefe.
Seit 2017 bin ich als Produzent, Co-Produzent und Associated Producer an zahlreichen Kurz- und Langfilmprojekten beteiligt, die international auf Festivals und Branchenplattformen präsentiert wurden — unter anderem bei DOK Leipzig, goEast, Baltic Sea Docs, BEL DOCS und MEDIMED.
Zu meinen Arbeiten zählt unter anderem der experimentelle Film How to talk to Lydia? (2025) von Rusudan Gaprindashvili, für den ich auch die Filmmusik komponiert habe. Der von der Film- und Medienstiftung NRW geförderte Film wurde 2025 mit dem Best Documentary Feature Award der China Academy Awards of Documentary Film sowie dem Grand Jury Prize der Job Film Days in Italien ausgezeichnet.
Als Co-Produzent war ich außerdem an dem Essayfilm The World as a Phantom (2024) von Enya Burger beteiligt, der im Rahmen des Internationalen Bergischen Kunstpreises ausgezeichnet wurde. Weitere Projekte umfassen unter anderem Magic Mountain, Shards / Bruchstücke, YAEL sowie mehrere experimentelle Filmkunstprojekte in Entwicklung und Produktion.
Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist der internationale Austausch mit Regisseurinnen, Editorinnen und Künstler*innen. Ich nehme regelmäßig an internationalen Labs, Workshops und Pitching-Formaten teil. Beim Close-Up Workshop gewann ich gemeinsam mit der Regisseurin Rusudan Gaprindashvili den Pitching Prize in Tiflis.
Im Zentrum meiner Arbeit steht für mich immer die Verbindung von künstlerischer Offenheit, kollaborativem Arbeiten und der Suche nach neuen audiovisuellen Erzählformen.
Meine Arbeitsfelder
Den größten Teil meiner Arbeitszeit widme ich der Entwicklung und Realisierung audiovisueller Arbeiten, insbesondere im Bereich räumlicher Bild-Klang-Installationen. Mich interessiert dabei vor allem, wie sich Klang und Bild im Raum begegnen, sich gegenseitig beeinflussen und eigene Erfahrungsräume eröffnen, die über das rein Filmische hinausgehen.
Ergänzend arbeite ich weiterhin im Kontext von Filmproduktionen, wobei meine musikalische Vergangenheit dabei stets eine Rolle spielt. So nutze ich immer wieder die Möglichkeit, Filmmusik zu gestalten oder beim Sounddesign sowohl eigener als auch fremder Produktionen mitzuwirken.
Die Filmregie ist ein vergleichsweise junges Feld meiner Arbeit, das sich zunehmend entwickelt und voraussichtlich in Zukunft ebenfalls einen größeren Raum einnehmen wird.
Bild-Klang-Installationen
Ein wesentlicher Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf räumlichen Bild-Klang-Installationen. Mich interessiert dabei, wie sich Klang und Bild im Raum entfalten, sich überlagern, verdichten und wieder auflösen — jenseits linearer Erzählformen. Ich verstehe diese Arbeiten als atmosphärische Erfahrungsräume, in denen Wahrnehmung in Bewegung gerät und sich neue, oft fragile Verbindungen zwischen Sinnlichkeit, Erinnerung und Bedeutung eröffnen können. So entstehen Orte, die nicht nur betrachtet, sondern durchschritten und erlebt werden — als Einladung zu Resonanz und diskursiver Offenheit.
Filmproduktion
Aktuell sind es vor allem zwei von der Film- und Medienstiftung NRW geförderte Dokumentarfilmproduktionen, die meine volle Aufmerksamkeit haben: „How to talk to Lydia?“ und „Ilyess on the fields of gold“. Weitere Projekte sind in der Entwicklung, die sich ausnahmslos mit aktuellen gesellschaftlichen Problemlagen auseinandersetzen, darunter auch der neu aufflammende Antisemitismus in Deutschland.
Filmregie
„Die Zeit des Hinschauens“ war einer der ersten Filme, in denen ich auch als Regisseur tätig bin. Inspiriert wurde die Idee zu diesem Film von ganz verschiedenen Ereignissen und Phänomenen unserer Zeit und meinem Drang, einen Beitrag zur Erinenrungkultur zu leisten. In diesem Film geht es um den Prozess der Suche nach Antworten auf die Frage: „Wo genau muss ich heute hinschauen, um die Gründe und Ursachen des Entstehens von Antisemitismus in unserer Gesellschaft zu entdecken und zu verstehen?”
Sounddesign
Was meine Arbeit als Sounddesigner angeht, ist es aktuell insbesondere der georgische Produktion „Khatije“, die international in 2023 einige Aufmerksamkeit hatte. Beim Sounddesign dieses Films mussten nahezu alle Szenen neu vertont werden. Dass dann der Film beim 29. Film Festival della Lessinia (Italien) in den Wettbewerb kam, hatte mich über alle Maßen gefreut.
Musik
Als Musikkomponist bin ich regelmäßig für Unternehmensfilme tätig, die ich und mein Sohn Tim bei GRALKE-MEDIA produzieren. Die erste größere Arbeit bei einem Langfilm habe ich für die Eigenproduktion „Keine Panik“ gemacht. Aktuell arbeite ich musikalisch an der von der Film- und Medienstiftung geförderten Produktion „How to talk to Lydia?“.